Throwback thursday – Wasserentnahme: offenes Gewässer

Auch heute werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Zum Gemeindegebiet von Weitersweiler gehören neben dem bebauten Siedlungsgebiet, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Streuobstwiesen, Kleingartenanlagen, auch ein Campingplatz. Die Wasserversorgung mit Löschwasser erfolgt dabei Innerorts über ein Netz aus Wasserleitungen. Bei Bedarf ist eine Wasserentnahme über den Unterflurhydranten leicht möglich. Im Feld ist diese komfortable Option der Löschwasserversorgung nicht gewährleistet. Seen und Bäche dienen als Wasserreserve für die Brandbekämpfung. Vor dem Hintergrund des aktuellen Sommers in Deutschland macht die Frage nach der Wasserversorgung auf weiter Flur und durch die Erfahrungen zahlreicher Flächenbrände natürlich Sinn. Für diese Fälle sind die Wehren in der Ausrückegemeinschaft mit Tanklöschfahrzeugen ausgestattet. Diese schaffen dann im Pendelbetrieb Wasser von einer Entnahmestelle mit Hydrant zur Einsatzstelle. Hohe Pumpenleistung und der ozeanische Löscheffekt weisen dieses Konzept allerdings deutlich in die Schranken und ein natürliches Wasserreservoir in Form eines Sees oder eines Baches verlängert die Einsatzdauer und vergrößert die Wasserreserven. Unser Blick in die Vergangenheit offenbart die praktische Nutzung von oberirdischen Wasserspeichern zur Brandbekämpfung. Bei einer Überprüfung wurde demnach das Löschwasser per Saugleitung aus dem See gewonnen und dann zur simulierten Brandbekämpfung eingesetzt.

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