Tag der internationalen Katastrophenvorbeugung

Verlassene Straßen, Autowracks, Natur – die sich die besiedelten Gebiete zurück erobert und mittendrin eine Horde wandelnder Untoter… – Die Zombie-Apokalypse ist momentan die medial gefragteste Katastrophenvorstellung. Im Fernsehen durch die bekannte Serie “The Walking Dead” und viele weitere Produktionen vertreten, oder aber im Videospielebereich mit “Day-Z” und anderen “Survival-Titeln” für die verschiedenen Spieleplattformen, befassen wir uns in unserer Freizeit mit dem Thema Notstand und Katastrophen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat allerdings gezeigt, dass es nicht die blutige Auferstehung Untoter Maßen bedarf um den Katastrophenfall auszulösen. Die zunehmende Zahl an schweren Unwettern macht es bereits deutlich: Vorsorge ist auch in unseren Breiten notwendig.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe macht auf den heutigen „Tag der internationalen Katastrophenvorbeugung“ aufmerksam und veröffentlicht dazu eine neue Broschüre mit allerlei hilfreichen Hinweisen. In der Tat kann es selbst in hochentwickelten Ländern jederzeit zu Katastrophen und Notlagen kommen. Dabei kommt uns nicht die kommerziell ausgeschlachtete Zombieapokalypse in den Sinn, sondern Situationen, in denen der Bürger zunächst auf sich selbst angewiesen ist, bevor professionelle Hilfe eintrifft. Bei kleineren, lokalen Schadensereignissen ist die Hilfe durch die örtlichen Kräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Polizei oder des Technischen Hilfswerks und anderen Rettungsdiensten zeitlich schnell gegeben. Doch bei Großschadenslagen dauert es bis die Hilfe dort ankommt wo sie benötigt wird. Daher erscheint es zweckmäßig, sich mit dieser Thematik „Notfallvorsorge für den Katastrophenfall“ zu befassen, um auf diese Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Der Ratgeber bietet Informationen zu möglichen Notsituationen, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger sich erst einmal selbst helfen können, bis die koordinierte Hilfe der Kommunen, des Landes oder aber des Bundes anlaufen. Solche Situationen können Unfälle und Brände sein, aber auch Beeinträchtigungen der alltäglichen Versorgung. Unwetter, wie schwere Überschwemmungen, Stürme, Schnee- und Lawinenkatastrophen, Hangrutschungen, Fels- und Bergstürze sind als natürliche Ursachen zu nennen. Ebenso besteht die Gefahr der Freisetzung chemischer (C), biologischer (B), oder radiologischer (R) bzw. nuklearer (N) Gefahrenstoffe (CBRN-Gefahrstoffe), in Folge von Unfällen oder durch deren absichtliche Freisetzung infolge von terroristischen Anschlägen.

Der Ratgeber informiert über die persönliche Notfallvorsorge, also beispielsweise die Frage was alles zum Überleben wichtig ist und damit über die Vorsorge für den potentiellen Katastrophenfall. Befasst sich aber auch mit dem richtigen Handeln bei eingetretener Katastrophe. Seien es Unwetter, Feuer, Hochwasser oder CBRN-Gefahrstoffe – der Ratgeber gibt zu allen Themenfeldern umfassende Hilfestellungen.

Weiterführende Links:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK):

Katastrophen-Alarm – Ein Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

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